Soziale Netzwerke gegen Nazis
Die Sozialen Netzwerke, die sich an der Kampagne "Soziale Netzwerke gegen Nazis" beteiligen, dulden keine rassistischen, antisemitischen, homophoben und diskriminierenden Äußerungen auf ihren Plattformen. Sie gehen gegen rechtsextreme Versuche vor, ihre Ideologie als scheinbare Normalität ins Internet zu stellen und die Netzwerke damit zu vereinnahmen. Sie haben Rechtsextremismus als Problem erkannt und sind auf der Seite der Userinnen uns User, die Diskriminierungen entgegen treten. Wie genau das die einzelnen beteiligten Netzwerke tun, und was Sie tun können, erfahren Sie, wenn sie links auf die Logos klicken.
Auch Sie sind gefragt!
Aber die Netzwerke brauchen Hilfe: Sie können die Mengen von Daten gar nicht kontrollieren, die täglich hochgeladen werden. Aber sie können schnellstmöglich auf die Hinweise aufmerksamer Nutzerinnen und Nutzer reagieren. Auf Ihre Hinweise.
Rechtsextreme, rassistische, antisemitische Postings zu melden und zu löschen sind ein erster Schritt, um zu zeigen, dass diese Ideologien unerwünscht sind und die Mehrheit der Internetuser die Achtung der Menschenrechte als Basis der Freiheit sieht, auf der sie sich Kommunikation wünschen. Erste Schritte sind wichtig. Davon ausgehend können wir gemeinsam weitere Formen entwickeln und diskutieren, wie wir Rechtsextremismus im Internet entgegentreten wollen.
Wer möchte, dass das Internet ein freies Medium bleibt, aber sich auch der Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet fühlt, muss dafür etwas tun. Allerdings sind wir im Internet sehr viele – wenn also viele mit verschiedenen Mitteln aktiv werden, kommt man gemeinsam schon voran.